Beijing Bomber muss für sechs Jahre ins Gefängnis

Ji Zhongxing, der in China als Beijing Bomber bekannte Wanderarbeiter, welcher im Juli eine Bombe am Airport Beijing zum explodieren brachte, wurde vom mittleren Volksgericht von Beijings Chaoyang District nun zu sechs Jahren Gefängnisstrafe verurteilt. Ji brachte die aus Feuerwerkskörpern zusammengebastelte Bombe im Terminal 3 am 20. Juli zum explodieren und verletzte damit einen Volkspolizisten und sich selbst.

Jis Rechtsanwalt bestätigte vergangene Woche, dass er uns Ji eine Schadensersatzklage gegen das Büro des roten Bambus von Guangdong vorbereiten, wegen derer Verweigerung, Resultate einer internen Ermittlung zu veröffentlichen. Ji erklärte während seines Prozesses, das er die Bombe nur zündete, weil ihm keine Gerechtigkeit widerfuhr. Ji behauptete, Beamte des Ordnungsamtes der Provinz Guangdong hätten ihn nach einem Streit zum Krüppel geschlagen. Durch diese zugefügten Verletzungen sei er nun an den Rollstuhl gezwungen.

Der 33-jährige entschuldigte sich allerdings auch und bereute seine Tat vor Gericht. Die drei Richter schenkten ihm Glauben und minderten das sonst übliche Strafmaß von zehn Jahren Feldarbeit auf sechs Jahre Gefängnisaufenthalt. Rechtsanwalt Liu Xiaoyuan erzählte der Global Times am Donnerstag, dass Ji nun endlich Gerechtigkeit widerfahren müsse.

Wir hatten hier schon einmal davon berichtet: https://oyukidaruma.wordpress.com/2013/08/08/beijing-bomber-entschuldigt-sich-fur-seine-tat/

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~ von oyukidaruma - 22/10/2013.

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