Für den brutalen Angriff auf ein ARD-Team tragen die deutschen Medien selbst Schuld

ARD-Auslandsreporterin Christine Adelhardt und ihr Team wurden am Mittwoch Opfer einer brutalen Attacke von Unbekannten. Bei einer Recherche in Hebei wurde sie sowie drei Deutsche und zwei Chinesen von unbekannten Angreifern attackiert. Laut ARD wurder der T5 von Volkswagen, mit dem das Team nach einem Dreh in der Provinz über wachsende Verstädterung wegfuhr, von zwei Fahrzeugen verfolgt. Hinzu kamen weitere PKWs die den T5 bedrängten und versuchten von der Straße zu stossen.

Als der Konvoi zum stehen kam, seien zwei Unbekannte auf den T5 zugerannt und hätten mit Baseballschlägern auf den Wagen eingeschlagen. Das Team schaffte es jedoch zu entkommen und fiuhr zur nächsten Verkehrspolizeiwache. Die Beamten der Volkspolizei hielten das Team 16 Stunden fest um in der Sache zu ermitteln. Ein Polizist erzählte daraufhin, einige Dorfbewohner hätten sich durch die Aufnahmen beleidigt gefühlt. Die ARD hatte laut chinesichen Angaben keine Dreherlaubnis in dem Dorf. Über den genauen Verlauf gibt es Widersprüche in den deutschen Medien.

Der Hass mancher Chinesen auf die deutschen Medien – und das muss man leider offen sagen – ist mittlerweile unbegrenzt. Und das nicht erst seit den olympischen Spielen und den Protesten in Tibet. So wurde in den 90er Jahren Chinas wirtschaftlicher Aufstieg idealisiert – nur um wenige Jahre später ein erstes „negatives Zerrbild“ von China zu entwerfen: Der ewige Dauberbrenner „Tibet“ hat dieses Negativbild noch zusätzlich verstärkt.

Von Helmut Schmidt über Chinakenner Frank Sieren bis zu Chinakorrespondent Christoph Hein von der FAZ, beklagten sich wahre Kenner Chinas immer wieder über die vorherrschende Tendenz, China für alle globalen Probleme des Planeten verantwortlich zu machen: Für die Plünderung natürlicher Ressourcen ebenso wie für Menschenrechtsverletzungen und die Unterstützung afrikanischer und südamerikanischer Diktatoren. Seit Jahren versuchen die deutschen Leitmedien das Landy systematisch„schlechtzuschreiben“, wie auch einige Chinesen in Deutschland oft beklagen.

Viele Chinesen sind mittlerweile ernsthaft besorgt darüber, daß durch verzerrte und gelenkte Berichterstattung in den deutschen Medien viele Bürger in Deutschland, die keinen Zugang zu anderen Quellen haben, ein falsches Bild über dieses Land erhalten. Chinesen hier in unserem Land erkennen, dass sich die Einstellung gegenüber China geändert hat, und empfinden dies als befremdlich, teilweise sogar als bedrohlich.

Natürlich war der Anschlag ein Verbrechen und sollte daher nach chinesischem Gesetz verfolgt und bestraft werden. Was bleibt ist aber unsere Aufforderung, an den grundlegenden Regeln einer journalistischen Arbeitsweise festzuhalten, und daher auf eine verzerrte und parteiische Berichterstattung zu verzichten und Verfehlung und Verdrehungen zu vermeiden.

Desweiteren wollen wir erneut an die deutsche Öffentlichkeit appelieren, verschiedene Quellen im Internet zu nutzen, parteiliche Berichterstattung bekannter Medien zu boykottieren und sich selbst ein wahrheitsgemäßes Bild vor Ort zu machen. Die Vergangenheit hat oft genug bewiesen, daß verzerrte, parteiische Berichterstattung nicht nur bilaterale Beziehungen empfindlich stören kann, sondern auch eine Bedrohung für alle darstellt.

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~ von oyukidaruma - 01/03/2013.

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