Weisses Haus ehrt Chinas Umgang mit der Dong Minderheit

Michelle Obama würdigte diese Woche den Umgang Chinas mit der Dong Minderheit. In China gab die Auszeichnung Grund zur Verwunderung, da die US-Regierung erst jüngst wieder Chinas Umgang mit anderen Nationalitäten rügte. Verliehen wurde der Internationale Spotlight Award des Ausschusses für Kunst und Geisteswissenschaften des Präsidenten. Die 13-jährige Wu Lianyun und Ren Hexin, Kurator des Dimen Dong Cultural Eco-Museums, nahmen die Auszeichnung im Rahmen einer Zeremonie im Weißen Haus entgegen. Deng Hongbo, Vize Missionsleiter und Minister der chinesischen Botschaft dankte Michelle Obama.

Zu den Medien sagte Deng, die Auszeichnung sei Gelegenheit, der amerikanischen Öffentlichkeit Chinas Umgang mit den Minderheiten näher zu bringen, die Völkervielfalt zu präsentieren und das gegenseitige Verständnis und den kulturellen Austausch der beiden Völker zu verbessern. Das 100 Dong Song Programm ist eine Initiative des Western China Cultural Ecology Research Workshop und bringt Jugendlichen bei, sich durch die traditionelle Dong-Musik auszudrücken.

Der Workshop spielt eine wichtige Rolle bei der Inspiration von Kindern und Jugendlichen der Dong bei der Wertschätzung und Bewahrung ihres Kulturerbes. Junge Menschen sind der Schlüssel bei der Weitergabe kultureller Traditionen. Die ethnische Minderheit der Dong ist eine indigene Volksgruppe, deren Bevölkerung sich auf einige Bergdörfer in der südwestchinesischen Provinz Guizhou konzentriert. Traditionell gab es keine schriftliche Fassung ihrer eigenen Sprache, die als „Kam“ bekannt ist. Stattdessen wurden Bräuche und die Geschichte durch Lieder weitergegeben.

92 Prozent der Bevölkerung Chinas besteht aus Han und obwohl die 55 anerkannten nationalen Minderheiten gegenüber diesen große Vorteile genießen (z.B. in der Kinderpolitik), wird der chinesischen Regierung vorgeworfen, ihre Minderheiten zu unterdrücken. Brennpunkte sind Tibet und Xinjiang, in welcher muslimische Uyguren und Kasachen beheimatet sind. Bereits seit der Annektion durch das kaiserliche China gibt es eine starke chinesische Einwanderung nach Xinjiang, um einerseits die übervölkerten ostchinesischen Gebiete zu entlasten und andererseits die Bodenschätze Xinjiangs zu erschließen.

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~ von oyukidaruma - 29/11/2012.

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