Shintaro Ishihara will aufgrund Inselstreit eigene rechte Partei gründen

Tokyos umstrittener Governor Shintaro Ishihara kündigte nach Ende seiner Amtszeit an, eine neue rechte und nationalistische Partei, die „Sunrise Party“, auf Kurs bringen zu wollen. Der 80-Jährige sagte zudem auf der zum Thema einberufenen Pressekonferenz, er finde, Japans Nachkriegsverfassung sei extrem „hässlich“ und es bräuchte dringendst eine Neubewertung der Sachlage.

Ishiharas Rückkehr in die nationale Politik und seine unmissverständlichen Forderungen bereiten nicht nur den Japanern, sondern auch den asiatischen Nachbarstaaten Sorgen. Die im August geplanten Wahlen in Japan könnten nach Presseinformationen schon zu Beginn des kommenden Jahres stattfinden. Ishihara bestätigte den Journalisten, er wolle auf jedenfall die etablierten Parteien der Demokraten und der Liberalkonservativen herausfordern.

In China schaffte es Ishihara in kurzer Zeit zur Hassikone aufzusteigen. Seine Behauptungen das Nanjing Massaker von 1937 hätte nie stattgefunden und sei kommunistische Propaganda und seine Rolle im Inselstreit brachten Millionen von Chinesen gegen ihn auf. Chinesische Analysten halten einen schnellen Erfolg für die Sunrise Party aber eher für unwahrscheinlich, da die japanische Öffentlichkeit zunehmend mit Desinteresse auf ihre stagnierende Politik reagiert

Mehr Information: http://en.wikipedia.org/wiki/Sunrise_Party_of_Japan

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~ von oyukidaruma - 20/11/2012.

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