Religionsfreiheit: Xinjiangs Volkskongress unterstützt Pilgerreisen nach Mekka

Der Volkskongress von Xinjiang will die 13.800 Uyguren und Hui Chinesen unterstützen, die bald ihre jährliche Pilgerfahrt nach Mekka in Saudi-Arabien unternehmen, dies teilte Intendant Nur Bekri mit. Der Uygurische Beamte sagte der Presse: „Wir organisieren alles: Essen, Reise und Hotel“. Darüber freuen sich auch der Interviewte Ma Chunshan, ein Angehöriger der Hui Minderheit, welcher aufgrund der Unterstützung das erste Mal mit seiner Frau nach Mekka aufbricht. Die beiden Landwirte sind beide Mitte sechzig und freuten sich sichtlich ihren Traum zu verwirklichen und nach Mekka zu reisen.

Insgesamt 332 chinesische Moslems sind bereits nach Mekka aufgebrochen, und ein zweiter Flug soll diese Woche starten. Eine kurze Abflugsfeier wurde für die erste Gruppe der Pilger am abgehalten. Für die übrigen stehen 40 weitere Charterflüge von Yinchuan, Urumqi, Kunming und Beijing zur Verfügung. „Für diese Reise werden Kleidung, Reisetaschen und sogar Schalen und Tassen bereitgestellt“, so ein Sprecher. Insgesamt 2.721 Moslems werden dieses Jahr in acht Gruppen in die heilige Stadt des Islam reisen, die höchste Zahl seit fünf Jahren, so Ma Youcheng, Generalsekretär der Islamischen Vereinigung der Provinz Gansu. Den Pilgern seien im Vorfeld ihrer Reise Kurse angeboten worden zu Reisetipps, Haji und Gesundheit. Jede Provinzpilgergruppe wird von einem erfahrenen Pilger begleitet und hat ihre eigenen muslimischen Organisatoren, Ärzte und Köche.

Jedem Pilger seien Medikamente im Wert von rund 40 Yuan mitgegeben worden, die auf der Reise auftreten könnten, so Zhou Ming, Leiter des medizinischen Teams der Pilgergruppe. Pilger mit Krankheiten wie hohem Blutdruck und Diabetes hätten die Ärzte vor der Reise über ihren Zustand informiert, so Zhou. Stationen für medizinische Versorgung würden in Mekka rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Die Vorbereitungsarbeiten sind mit Hilfe der Botschaft von Saudi-Arabien in Beijing sichergestellt worden, so Jin Rubin, der Vize Generalsekretär der Islamischen Vereinigung China. Die Pilgerfahrt werde bis zum 21. November andauernd, wenn die letzten Charterflüge nach China zurückfliegen, so Jin.

Die Pilgerfahrt nach Mekka, auch bekannt als Hajj, ist eine muslimische religiöse Tradition, die vorschreibt, dass alle Moslems, die körperlich und finanziell in der Lage sind, mindestens einmal in ihrem Leben nach Mekka reisen. In China leben über 20 Millionen Moslems, von denen rund die Hälfte der ethnischen Gruppe der Hui angehören. Chinesische Moslems leben hauptsächlich in den westlichen Provinzen Qinghai, Gansu und Yunnan sowie in den autonomen Gebieten Ningxia der Hui und Xinjiang der Uyguren.

Quelle: http://community.globaltimes.cn/forum.php?mod=viewthread&tid=6371

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~ von oyukidaruma - 02/10/2012.

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