US-Demonstranten beim Parteitag der Republikaner abgeführt

Die US-Bereitschaftspolizei hat auf dem Parteitag der Republikaner Demonstranten an einer Protestaktion gegen die frühere Außenministerin Condoleezza Rice gehindert. Die Aktivisten hatten Handschellen dabei und versuchten sich Zugang zu einer Nebenveranstaltung des Parteitages in Tampa im US-Staat Florida zu verschaffen. Die Aktivisten wollten Rice wegen der US-amerikanischen Kriegsverbrechen „im Namen des Volkes“ festnehmen. Die Polizei überorüfte die Personalien und schickte die Demonstranten daraufhin fort, woraufhin sich aber einige von ihnen auf den Boden legten. Mit farbigen Tüchern wollten sie blutüberströmte Körper darstellen.

Die Polizei trug die Demonstranten daraufhin fort – mit der Begründung, sich auf Privatbesitz zu befinden. Eine Verhaftung „durch das Volk“  ist in der Gesetzgebung einiger Staaten der USA verankert. Auch in Österreich gibt es als “Anhalterecht Privater” diese Möglichkeit. Die entsprechenden Paragraphen werden am häufigsten von privaten Sicherheitsdiensten bei der Festhaltung von ertappten Einbrechern und Dieben beansprucht. Die amerikanische Aktivisten Gruppe kündigte unterdessen an, weitere Mitglieder der Regierung von Ex-Präsident George W. Bush festnehmen zu wollen. Rice war Bushs Sicherheitsberaterin, als dieser 2003 den Irak-Krieg begann.

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~ von oyukidaruma - 03/09/2012.

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