Burma setzt Reform fort – Aung San Suu Kyi soll an neuer Regierung beteiligt werden

Die dortige Führung gab nun bekannt, Aung San Suu Kyi ein Regierungsamt übergeben zu wollen. „Es besteht die Möglichkeit, dass sie in die Regierung berufen wird“, sagte ein Berater von Präsident Thein Sein. Die Staatsführung werde Suu Kyi nach der für April geplanten Nachwahl zum Parlament ein „angemessenes“ Amt zubilligen und sich dabei nach den Wünschen der Friedensnobelpreisträgerin richten. Voraussetzung sei nur, dass sie bei den Wahlen ein Mandant bekomme.

Mit diesem Schritt kräftigt die Nachfolgeregierung der Militärjunta die politische Reform sowie die Aussöhnung mit dem eigenen Volk. Direkt nach der Wahl wurde Suu Kyi aus ihrem Hausarrest befreit. Im Dezember wurde Suu Kyis bislang verbotene Partei, die Nationale Liga für Demokratie, zu den Nachwahlen 2012 zugelassen.

Weitere bis dato politischen Gefangenen wurden zwischen Dezember und Januar freigelassen. Unter anderem wurde Min Ko Naing, welcher einen Aufstand von 1988 anführte, freigesprochen. Insgesamt 651 Häftlinge wurden begnadigt. Ebenfalls befreit wurde auch der 2004 gestürzte Premier Khin Nyunt. Der Aufstand von 1988 soll unbestätigten Quellen nach bis zu 3000 Menschen das Leben gekostet haben. Dieser Aufstand führte Aung San Suu Kyi zu ihrem Ruhm. Damals kehrte sie aus dem Ausland nach Burma zurück, um ihre sterbende Mutter zu besuchen.

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~ von oyukidaruma - 17/01/2012.

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