Hardliner Zhu Weiqun findet keinen Gefallen an Religion

Kurz vor den NVK Wahlen forderte Zhu alle Parteimitgleider dazu auf sich von jedem religiösen Glauben zu befreien. Die Partei würde unter der Gläubigkeit mancher Miglieder „leiden“. Zhu ist Vorsitzender der United Front Work und nur eine unbedeutende Stimme innerhalb des NVK. „Die Partei Organisationen werden im Kampf gegen den Separatismus geschwächt, wenn feindliche Kräfte im In- und Ausland das Religionsinstrument für ihre separatistischen Aktivitäten einsetzten,“ warnte er in einem selbstverfassten Artikel im Qiushi Magazin.

Kurz danach kam es zu teils heftigen Diskussionen. Einige, auch innerhalb der Partei, sind der Meinung, solche Forderungen schaden dem Ansehen der Partei in der Bevölkerung. Einige Parteimitgleider listeten sogar „Gründe und Vorteile des Glaubens“ online auf und schrieben, „die Forderung nach einem Religionsverbot sei unvereinbar mit der Verfassung“. Zhu ist der Meinung wenn die Partei weiter Religion unter ihren Mitgleidern erlaube, hätte dies „schädlichen Folgen“. „Unsere Partei wird ideologisch und theoretisch geteilt, wenn die Mitglieder weiter glauben“.

Zhou forderte daher Religion unter den Mitgliedern zu verbieten da sich die Partei sonst selbst ideologisch und theoretisch entwaffnet  und von einer marxistischen Partei zu einer nicht-marxistischen würde.

Das Ministerium für religiöse Angelegenheiten widersprach dem Artikel. Ein Verbot von Glauben, selbst wenn dieser nur innerhalb der Partei diskutiert werden würde, sei unvereinbar mit der Freiheit des religiösen Glaubens in der Verfassung. Freiheit des religiösen Glaubens bedeutet, dass jeder Bürger die Freiheit, unabhängig ob er einer Partei angehört oder nicht, an jede Religion glauben kann. Wenn ein Bürger freiwillig in die Partei eintritt, so nimmt er nur deren Sicht der Welt an, hat aber weiterhin das Recht, an keine, eine oder alle Religionen zu glauben.

Zhu Weiqun warnte Reformer und „allzu tolerante“ Parteimitglieder vor Teilnahmen an religiösen Aktivitäten. Diejenigen, die ihre Macht nutzen um religiösen Fanatismus zu schüren oder den übermäßige Bau von religiösen Stätten voranbringen, sollten bestraft werden oder Korrekturen vornehmen.

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~ von oyukidaruma - 13/01/2012.

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