China kritisiert das vatikanische Verständnis von Religionsfreiheit

In den vergangen Monaten waren im Rahmen des religiösen Ausbaus, vom NVK in März diesen Jahres beschlossen und ratifiziert, mehrere Bischöfe von der Chinesisch Katholisch Patriotischen Vereinigung geweiht worden, um eine bessere Verwaltung der Kirche und der Verbreitung des Evangeliums zu gewährleisten, erklärte die Staatliche Verwaltung für Religiöse Angelegenheiten in einer Pressekonferenz zu Beginn dieser Woche. Yang Yu, der Vorsitzende der Vereinigung, kritisierte die Haltung des Vatikans und rief zum Dialog auf.

Die Exkommunikation der geweihten Bischöfe habe die Gefühle der chinesischen Katholiken schwer verletzt und Mitglieder dieser chinesischen Kirche diffamiert, so die Erklärung der Staatlichen Verwaltung für Religiöse Angelegenheiten. Die katholische Kirche hatte sie tdem Beschluss im März vier Bischöfe ohne Zustimmung des Vatikans bestimmt. Die letzten beiden davon, die daraufhin von der römisch-katholischen Kirche exkommuniziert wurden, sind Lei Shiyin, der am 29. Juni in Leshan, einer Stadt in Sichuan und Joseph Huang Bingzhang, der am 14. Juli in Shantou, einer Stadt in Guangdong zum katholischen Priester geweiht wurde.

Zu den Exkommunikationen erläuterte der Vatikan nur, die Ordinationen der beiden Personen seien ohne päpstliche Zustimmung geschehen und wären deshalb nach den Statuten der römisch-katholischen Kirche „illegal“. Die chinesische Kirchenverwaltung ihrerseits besteht darauf, dass der Begriff Religionsfreiheit auch bedeute das die Souveranität eines Staates oder einer Organisation unantastbar sei und die Weihung der Bischöfe dazu diene, dass das Evangelium weitere Verbreitung finde.

„Die Mehrheit der Priester und Gläubigen wird immer entschlossener, den Weg zu einer unabhängigen Auswahl zu beschreiten und das schliesst auch ein Bischöfe selbst zu weihen, und die chinesische Regierung wird diesen Vorgang auch weiterhin unterstützen und solche Praktiken fördern „, erklärte Yang Yu. Gleichzeitig sei man aber auch dazu bereit, die Sino-Vatikanischen Beziehungen zu normalisieren, hieß es. Die Tür zu Gesprächen stehe wie immer offen.

 

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~ von oyukidaruma - 28/07/2011.

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