Mark Obama stellt sein neues Buch vor und spricht mit der China Daily


Obama vor der chinesischen Presse

Mark Obama Ndesandjo stellte diese Woche in Chinas Hauptstadt sein neues Buch vor. Das Werk handlet von seinem Leben in der südchinesischen Metropole Shenzhen und die Beziehung zu seinem Vater. In einem weiteren Buch, so kündigte er an, will er bald mehr über seinen Halbbruder Barack Obama schreiben. Der Halbbruder des US-Präsidenten wünscht sich, dass sein Buch China und den USA hilft, sich gegenseitig besser zu verstehen: „Ich hoffe, dass mein Buch den Chinesen die Aspekte des amerikanischen Lebens näher bringt. Gleichzeitig hoffe ich auch, dass es Amerika und anderen Teilen der Welt hilft, China besser zu verstehen“, sagte Mark Obama Ndesandjo bei der Vorstellung. Er lebt schon einige Jahre in China.

Vor der Pressekonferenz  des Buches mit dem Titel: „Von Nairobi nach Shenzhen: Eine östliche Liebesgeschichte“, nahm Obama die Zeit, ausführlich mit der China Daily zu sprechen. Das Buch sei teilweise fiktional und beruht teilweise auf realen Chinaerfahrungen, sagte er. „In dem Buch geht es nicht nur um meine Familie, sondern auch um China und Shenzhen“, sagte er mit Verweis auf die Stadt in der Provinz Guangdong, in der er seit neun Jahren lebt. Obama, welcher von Chinesen De Ma Ke genannt wird, sagte, dass er nach China gekommen sei, um die Sprache und Kultur zu studieren und gleichzeitig Waisenkindern Klavierunterricht zu geben. Ein Prozent des Erlöses aus dem Buch soll den chinesischen Waisenkindern der Provinz zu Gute kommen.

Obama sagte, seine Entscheidung, das Buch als Fiktion zu schreiben, hänge damit zusammen, dass er noch nicht ganz über seine Kindheit hinweggekommen sei. „Ich versuchte mir vorzustellen, was mein Vater in ein Tagebuch geschrieben hätte – und so begann ich, selbst ein Tagebuch zu verfassen.“ Der Vater starb 1982 bei einem Autounfall im Alter von 46 Jahren. Obama, der in Kenia zur Welt kam, aber eine US-Staatsbürgerschaft besitzt und an der Stanford Universität Physik studiert hat, kam im Jahre 2001 zum ersten Mal nach China – kurz nachdem er aufgrund der Anschläge vom 11. September seine Arbeitsstelle verloren hatte. Er sagte, dass die gegenwärtige Lage in den USA ähnlich sei wie damals, als er sich entschlossen hatte, in ein anderes Land zu ziehen. „Ich erlebte das, was nun auch viele andere Menschen durchmachen müssen“, sagte er und bezog dies auf die ökonomischen Schwierigkeiten unter denen viele Menschen in den USA leiden. Obama ist sich noch nicht sicher, ob er in China bleiben oder eines Tages wieder in die USA zurückkehren wird: „Ich weiß nicht, was morgen passiert. Aber momentan bin ich in China sehr glücklich.“

Zudem gab er auch bekannt, dass er bald mit einem Buch fertig ist, in dem er seine Erinnerungen an die Obama-Familie schildert. Zum Inhalt wollte er sich jedoch noch nicht äußern. Er bestätigte ledeglich, dass er darin Details über das Leben mit seinem Vater schildern wolle. Der normalerweise medienscheue Halbbruder, welcher von der dritten Frau Barack Obama Seniors geboren wurde, deutete an, dass die Memoiren auch seine Beziehungen zum US-Präsidenten genauer schildern und dass er auch mehr Details über seine Kindheit veröffentlichen will. „Alles soll sehr viel klarer werden“, berichtete er der China Daily.

Quelle: CIIC

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~ von oyukidaruma - 28/06/2011.

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