Zentrale Militärkommission verbietet den Soldaten Onlinenetzwerke und Blogs

Wie heute bekannt wurde erliess die ZMK die Order ab sofort keine sozialen Netzwerke oder Blogs im Internet mehr zu nutzen. Die Regelung gelte für alle Soldaten und paramilitärischen Einheiten, nur nicht für die Einheiten der Volkspolizei. Über Online Geschäfte und Aktivitäten könnten Geheimnisse öffentlich und eventuellen Gegnern Vorteile verschafft werden, schrieb die Armeezeitung “Jiefangjun Bao” in einer Erklärung.

Vor allem durch Bekanntgabe von Adresse, Tagesabläufen und weiteren sensiblen Angaben eines Soldaten könnten Gegner Informationen und Militärbasen orten. Noch schlimmer seien aber ins Netz gestellte Fotos von Trainingseinheiten, wodurch Informationen über Ausrüstung und die militärischen Kapazitäten Chinas offengelegt würden. Die Offiziere und Soldaten müssten die “echte Gefahren” verstehen, die von Online Aktivitäten ausgingen, schrieb das Armeeblatt.

In der VR China gibt es mittlerweile eine halbe Milliarde Internetnutzer und zahlreiche soziale Onlinenetzwerke und Microblogging-Seiten. Facebook und Twitter stehen seit den olympischen Spielen unter Beobachtung. Vergangene Woche hatte die ZMK laut “Jiefangjun Bao” erstmals eine Elitetruppe mit dem Kampf gegen Cyberattacken beauftragt.  Jiefangjun Bao ist das offizielle Mitteilungsorgan der Volksbefreiungsarmee.

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~ von oyukidaruma - 01/06/2011.

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