Bob Dylan findet Lügen der Menschenrechtler um seine China Auftritte „widerlich“

Alt-Rocklegende Bob Dylan äusserte sich bereits am Freitag vergangene Woche auf seiner Webseite zu den Anschuldigungen einiger Gruppierungen, Menschenrechtsorganisationen, sowie Tibet Aktivisten, wonach er sich umfassenden Zensurbestimmungen für sein allererstes Konzert in der VR China vergangenen Monat gebeugt haben soll.

Dylan wurde vor allem von den bekannten Verdächtigen, also einigen westlichen Medien und Human Rights Watch, teils heftig kritisiert, einige seiner bekanntesten Protestsongs auf seiner China-Tournee im April nicht gesungen zu haben. Zuerst widersprach Dylan nur dem Artikel der Zeitschrift „Mojo“, wonach die Konzerte schlecht und vorwiegend von Ausländern besucht worden seien. „Das stimmt nicht“, so Dylan auf seiner offiziellen Website. „Fragt doch die Konzertbesucher. Die werden euch sagen, dass überwiegend junge Chinesen kamen.“ Dann legte er nach: Ebenfalls unwahr sei, dass er der chinesischen Regierung eine Liste mit Liedern zur Genehmigung habe vorlegen müssen. „Wir haben alle Songs spielen können, die wir spielen wollten“, erklärte der Meister, derartige Berichterstattung kommentierte er als „widerlich“.

In einem seiner seltenen Online-Beitrag äußerte Dylan, die chinesischen Behörden hätten ihn nach den Namen der Songs gefragt, die er auf seiner Tournee singen werde. Er habe den Beamten eine Liste der Konzerte der vergangenen drei Monate zukommen lassen. Er trat am 6. April in Beijing und zwei Tage darauf in Shanghai auf. „Wenn irgendwelche Songs, Verse oder Ausdrücke zensiert worden sein sollten, dann hat mir niemand etwas davon gesagt. Wir haben alle Songs gespielt“, schrieb Dylan in dem Beitrag.

Westliche Medien führten das Fehlen der Songs „The Times they are A-Changin“ und „Blowin‘ in the Wind“ auf Dylan’s Liste für die China-Tournee als Beweis dafür an, dass der Held der Gegenkultur sich irgendeinem Druck gebeugt habe. Dylan, der vor kurzem 70 Jahre alt wurde, äußerte in seinem Beitrag, dass das Publikum in China weniger auf seine Songs aus den 60er Jahren, sondern eher auf die Songs aus seinen letzten vier oder fünf Alben „enthusiastisch reagierten“. „In den 6oern herrschte hier die Kulturrevolutiion, ich denke nicht das hier jemand in dieser Zeit Bob Dylan hörte“. Weiter erklärte er, 12.000 von den 13.000 Konzertkarten seien für sein Konzert in Beijing verkauft worden. Der Rest der Karten sei an Waisenheime vergeben worden.

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~ von oyukidaruma - 29/05/2011.

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