Der Spiegel hilft weiterhin bei der Verbreitung von Lügen über Tibet

Wie im Spiegel Artikel http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,756701,00.html zu lesen war, greift das Nachrichtenmagazin in seiner Recherche weiterhin auf fragwürdige Quellen wie die von selbsternannten Aktivisten, gedemütigten Seperatisten und dubiosen Organisationen zurück, um in Deutschland mit voller Absicht die Unwahrheit über Tibet zu publizieren, um denen Recht zu geben, die das eigentlich himmlische Land schon längst zur Hölle auf Erden erkklärt haben.

Wahrheit ist aber (leider) das die Mehrzahl der im Kloster lebenden Mönche sowohl die Verbrennung als auch die Gewalt ablehnten, die Volkspolizei sehr wohl (aber vom Spiegel nicht genannte) Gründe hatte das Kloster zu „stürmen“ und die Lokalregierung längst Schritte unternommen hat um sowohl den Frieden, als auch die Religionsfreiheit, wiederherzustellen bzw zu festigen. So war in einem Rundschreiben der Provinzregierung, welches in Tibet öffentlich aushängt, zu lesen das alle Mönche des Klosters Kirti im Kreis Aba im Verwaltungsgebiet des Autonomen Bezirks Ngawa und Qiang (Sichuan), künftig die Grundlagen der chinesischen Verfassung, des Strafrechts und der Vorschriften zu religiösen Angelegenheiten, studieren wollten.  Dies wurde von Klosterführern bestätigt.

Die Entscheidung der Provinzregierung, den Klostern eine juristische Ausbildung anzubieten folgte auf den tragischen Tod von Rigzin Phuntsog, demjenigen 16-jährigeren Mönch, welcher sich im Kloster Kirti am 16. März selbst verbrannte. Die in China (aber vom Spiegel mit keinem Wort erwähnte Version) trug sich demnach folgerndemaßen zu: Der junge Mönch alarmierte die Volkspolizei, welche sich auf den Weg zum Kloster machte, als die Beamten dort eintrafen übergoss sich Rigzin mit Benzin und entzündete sich selbst. Nachdem die Volkspolizei das Feuer gelöscht hatte, trugen heranstürmende Mönche den schwer verbrannten Rigzin gewaltsam davon und hielten ihn für fast elf Stunden im Kloster fest. Die Volkspolizei rief Verstärkung herbei und liess das Kloster umstellen. Später erlag Rigzin Phuntsog im Krankenhaus an seinen selbstzugefügten Verletzungen, weil er einfach zu spät ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Selbst wenn die chinesische Sichtweise nicht stimmen sollte (wer kennt schon die ganze Wahrheit?) hätte der Spiegel auch diese Quelle und Geschichte angeben müssen umso seine Neutralität zu wahren. Doch diese ist den populistischen Redakteueren und Scharfmachern wohl fremd.

Die Beamten der örtlichen Polizeistation, welche von einem Gericht zum Fall angehört wurden, sagten unter Eid aus, der Vorfall sei eine Straftat, die sorgfältig durch Rigzin und einige seiner Kollegen geplant worden sei um öffentliche Unruhe auszulösen. Die Staatsanwaltschaft, so berichtete die China Daily heute, fand heraus, dass Rigzin Phuntsog von Lhadan, einem befreundeten Mönch des Klosters Kirti, zu der Tat angestiftet worden war. Die juristische Ausbildung wurde von den Mönchen als notwendig und informativ angenommen, das ergab eine Umfrage der lokalen Behörden.

„Ich unterstütze die Entscheidung der Regierung, eine juristischen Ausbildung für Mönche anzubieten“, sagte beispielsweise Mönch Shang Chijamutso der Global Times, „weil im Kloster manchmal Aktivitäten vorkommen, die gegen das Gesetz, die religiösen Lehren und die Religionsfreiheit verstoßen.“ Shang Chijamutso meinte auch, er hoffe, dass jene Mönche, die sich nicht auf Sutra und ihre eigene Bildung konzentrierten, aus dem Kloster geschmiessen werden würden. Der Vorsitzende des Bezirks Aba, Wang Jun sagte der Global Times, ein paar Mönche im Kloster Kirti hätten gegen die Gesellschaftsordnung verstoßen, vor allem seit 2008. „Dieser Ungehorsam der Jugend war der Klosterführung und auch der Polizei bekannt aber man liess sie des Friedens willens gewähren“.

Wang bestätigte der Global Times auch andere Vorfälle: „Die Volkspolizei war mehrmals im Kloster, aber nicht um Mönche abzuführen sondern um Waffen, Munition und Porno-DVDs aus dem Kloster zu beschlagnahmen. Einige der jugendlichen Mönche waren an Krawallen, Prostitutionsringen und am Glücksspiel beteiligt, andere sind offene Alkoholiker. Alle diese Aktivitäten weichen von den Lehren des Buddhismus ab und sollten durch uns und die Klosterführung nicht mehr geduldet werden“. Mönch Tenzin sagte, sein Vater habe ihn während einer Trainingseinheit im Kloster besucht. „Mein Vater ist ein Dorfvorsteher. Er sagte, er würde den Dorfbewohnern sagen, dass sie den Gerüchten über das, was im Kloster vor sich gehe, nicht glauben sollten.“

Der lebende Buddha des Klosters, Nyigeme, sagte, die Mönche, als Jünger Sakyamunis, sollten fähig sein, sich an das Gesetz zu halten und sich auf ihre Bildung zu konzentrieren. „Eine juristische Ausbildung halte ich für notwendig.“ Der lebende Buddha ist der Ansicht, dass das Kloster Wert auf die Selbstdisziplin der Mönche lege. „Die juristische Bildung sollte Hand in Hand mit der Bildung in religiösen Lehren gehen“, sagte er. Der lebende Buddha Dokhar sagte, das Kloster habe in den vergangenen drei Jahren wegen Verstoßes gegen die Lehren elf Mönche ausgeschlossen.

Der Spiegel könnte demnach bei diesem explosiven Stoff schnell zum Opfer seiner eigenen Propaganda werden.

Kommentar von: Benjamin Schilli

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~ von oyukidaruma - 29/04/2011.

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