VR China will aktiv im Koreakonflikt vermitteln

 

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Sonntag beantwortete Wen Jiabao zusammen mit seinen Amtskollegen Lee Myung Bak aus Südkorea und Yukio Hatoyama aus Japan Fragen der Presse. Wen betonte immer wieder wie dringend es sei Zusammenstöße zu vermeiden und die Spannungenen zu mildern. Diese hatten sich zwischen Seoul und Pjöngjang nach dem Untergang des südkoreanischen Kriegsschiffs “Cheonan” verschärft, welches laut einer Untersuchung internationaler Experten durch einen nordkoreanischen Torpedoangriff versenkt wurde. Nordkorea wies eine Verwicklung in den Vorfall wiederholt zurück.

Premier Wen sprach den Angehörigen der getöteten 46 südkoreanischen Seeleute sein Mitgefühl aus. Er schloss sich jedoch nicht den Schuldzuweisungen gegen Nordkorea an. “Die dringende Aufgabe ist es jetzt, die Auswirkungen des ‘Cheonan’-Zwischenfalls zurückzuschrauben, die Situation zu entspannen und Zusammenstöße zu vermeiden”, sagte Wen. Sein Land werde “aktiv mit den maßgeblichen Parteien kommunizieren” und zu “Frieden und Stabilität” in der Region beitragen. Das entspreche Chinas langfristigen Interessen.

Südkoreas Staatschef Lee sagte, er erwarte von den Nachbarstaaten “weise Zusammenarbeit” in der derzeitigen Krise. Hatoyama versicherte, alle drei Politiker seien sich einig gewesen, “dass dies ein ernstes Thema im Zusammenhang mit Frieden und Stabilität in Asiens” sei.

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~ von oyukidaruma - 31/05/2010.

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